Ich werde immer wieder gefragt, warum ich meine Hundeschule "menschenorientiert" nenne und was das bedeutet.

Gerät ein Mensch oder ein Hund aus seiner inneren Balance, so zeigt sich das in seinem Verhalten. Das Lebewesen wird als problematisch, ungehalten, aus der Reihe tanzend bezeichnet. Dabei offenbart es nur einen Mangel an den eigenen Bedürfnissen, Ängsten, fehlendem Vertrauen und/oder Unausgeglichenheit.

 

Soll im Mensch-Hund-Team das Gleichgewicht wieder hergestellt werden, muss der Mensch den Mut aufbringen, sich ganz auf das Wesen seines Hundes einzulassen. Der Hund kann Lehrmeister sein und seinem Menschen Stärken und Schwächen aufzeigen. Das Verhalten des Menschen - seine vorhandenen Muster - beeinflussen den Hund in seinem Denken und Handeln. Mit der Bereitschaft, sich zu verändern, die eigenen festgefahrenen Muster aufzulösen, sein Verhalten zu reflektieren, hilft der Mensch seinem Hund das „auffällige“ Verhalten abzulegen.

 

Genau das bedeutet "menschenorientierte Hundeschule". Der Mensch geht für seinen Hund auf dem richtigen Weg voraus - sozusagen als Vorbild/Leitfigur. Nur wenn der Mensch sich ändert und voraus geht, kann der Hund folgen und sich auch ändern.

"Gelassenheit kann man lernen. Man braucht dazu Offenheit, Motivation, ein bisschen Ausdauer und vor allem Bereitschaft, sich von den alten eingefahrenen Bahnen zu lösen, in denen unser Denken und Handeln sich häufig bewegt."

Ludwig Bechstein

Hundeschule Stuttgart und Umgebung

Angelika Greiner